Die private Vorsorge

Als dritte Säule der Alterssicherung ist in den vergangenen Jahren die private Vorsorge immer mehr in den Vordergrund getreten. Inzwischen kommt wohl kaum jemand mehr daran vorbei, seine Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung und einer eventuellen betrieblichen Altersversorgung durch die individuelle Vorsorge (Geldanlage) zu ergänzen.
Der Begriff "private Vorsorge" ist weit gefasst. Im Grunde genommen fällt alles das darunter, was der Einzelne für seinen ganz privaten Vermögensaufbau tut. Wichtig ist dabei das Ziel: Die Einkünfte im Alter zu verbessern. Die private Altersvorsorge sollte folgenden Ansprüchen genügen:

- So genannte biometrische Risiken müssen abgesichert werden. Dazu gehören die Risiken Invalidität und vorzeitiger Tod (Absicherung von Hinterbliebenen), aber auch die individuelle Lebenszeit, die zum Beispiel Versicherungsgesellschaften als ein Risiko einstufen. Der Hintergrund: Wer lange lebt, muss auch für einen längeren Zeitraum vorsorgen. Er ist eher dem Risiko ausgesetzt, dass seine Vorsorge nicht ausreicht.
- Die Leistungen aus der Rentenversicherung müssen dauerhaft und verlässlich sein.
- Gleichzeitig sollte das Verhältnis zwischen den Aufwendungen und den Leistungen der Altersvorsorge transparent und akzeptabel sein.